Wohin mit dem Produktkonfigurator?

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Auf der DMEXCO zeigt sich: Produktkonfiguratoren sind im B2B immer mehr im Einsatz – und werfen eine spannende Frage auf.

Das Interesse an den Konfiguratoren ist in der Möglichkeit der Customization begründet, sprich: Produkte und Dienstleistungen den individuellen Wünschen von Kunden anzupassen.

Daher stellen flexible Produktkonfiguratoren einen Wettbewerbsvorteil da. Voraussetzung ist, dass Unternehmen den passenden ausgewählt und ihn korrekt in die Abläufe eingebunden haben. In diesem Zusammenhang stehen Entscheider vor der Frage: in welchem System-Lösung wird der Konfigurator am besten integriert?

  • In einem PIM-System, in dem die Produktinformationen vorgehalten werden,
  • im CRM-System, das die Kundendaten beherbergt
  • im Webshop oder
  • Nach dem Best-of-Breed-Ansatz als Spezialprodukt.

Eine Frage – Verschiedene Antworten

Auf der DMEXCO gibt es darauf verschiedene Antworten. Natürlich will jeder zu seinem Hauptprodukt (CRM, Shop oder PIM) auch den Konfigurator anbieten. Aber aus Kundensicht ist die Antwort nicht ganz so einfach. Je nach Komplexität des Angebotsmodells, dem After-Sales-Prozess (gibt es Service-Verträge oder Verbrauchs- oder Verschleissprodukte) und dem Faktur- sowie Wertschöpfungsprozess sieht die Lösung anders aus.

Das bedeutet: Die Lösung liegt, zusammengefasst, darin, die Entscheidung von der Gesamtkonstellation abhängig zu machen – was in den meisten Fällen von Vorteil ist.