Bild: Richard Behnisch

Ein etwas anderer Rückblick auf die Dreamforce

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Vergangene Woche war in San Francisco Dreamforce-Time…

Wie in unseren CRM-Tech.World-SMS der Woche berichtet, präsentierte Salesforce insgesamt drei große Neuheiten für seine Plattform. Nachfolgend erhalten Sie einen Einblick, wie Salesforce Consultant Dr. Richard Behnisch die Veranstaltung sah:

„Die Dreamforce’18 hat mit über 170.000 Trailblazern, fast 3000 Sessions und zahlreichen, spektakulären Neuheiten alle Erwartungen übertroffen.

Insbesondere die ersten Screens der neuen Customer-360-Plattform bildeten das zentrale Diskussionsthema. Bisher waren unterschiedliche Applikationen bzw. Plattformen für die Sales, Service und Community Cloud auf der einen Seite und für die Marketing (früher: Exact Target) und Commerce Cloud (früher: Demandware) auf der anderen Seite erforderlich. Ein kurzer VideoClip zeigt auf anschauliche Weise, welche Kundendaten zukünftig aus den verschiedenen Clouds zu einer einzigen Customer 360 ID zusammengeführt werden.

Ermöglicht wird dies durch die neue Integration Cloud auf Basis von MuleSoft’s Anypoint-Plattform, die Anfang des Jahres als teuerster Zukauf (über 6 Mrd. $) in die Salesforce-Geschichte einging. Mit der Anypoint-Plattform können alle API-unterstützten Applikationen mit Connectoren über ihre Experience-, Prozess- und System-APIs verknüpft werden. Einen sehr guten Einstieg zum API Management inklusive einer 30 Tage-Demoversion von Mulesoft befindet sich in Trailhead.

Auch Einstein hat sich bei Salesforce in Richtung KI wieder etwas Neues einfallen lassen. Mit dem Einstein Voice Assistant lassen sich über Sprachbefehle Memos, Actions und Felder in Salesforce automatisch ausfüllen. Mitte nächsten Jahres soll dann der Einstein Voice Bot kommen, mit dem im Customer Service Kundenanfragen über Spracheingabe gelöst werden. Damit soll die manuelle Dateneingabe in Salesforce für User und Admins deutlich reduziert werden.

Einen Vortrag über Customer Success fand ich als Consultant für meine Kunden besonders interessant: Wie lässt sich der Erfolg, das Ergebnis (Outcome) oder der ROI einer Salesforce-Implementierung messen? Mit welchen Methoden messen Unternehmen die Adaption bei ihren Usern? Nach welcher durchschnittlichen Retentionszeit investieren erfolgreiche Unternehmen wieder in den weiteren Ausbau ihrer Salesforce-Plattform?“

Zum Schluss möchte ich mich noch bei Richard für den spontanen Bericht bedanken. Wer mehr von Richard zur Dreamforce wissen möchte, sollte ihn am besten ansprechen mailto:richard.behnisch@connecter-mkt.de oder seine Webseite besuchen und ihn darüber kontaktieren.