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Der Umgang mit personellen und strategischen Herausforderungen, eine visuelle Darstellung mit Speed

Sind Kabarettisten die besseren Politiker und Unternehmer?

Der eine oder andere kennt Timo Wopp schon. Er ist studierter BWL-er. Er spricht und jongliert in einem hohen Tempo. Das ist schon eine tolle Leistung. Sein Kurz-Programm: Der Umgang mit personellen und strategischen Herausforderungen – als Jonglage. Sehr gut, sehenswert.

Nicht, dass er banales Zeug erzählt. OK, das auch, aber ein Kabarettist (oder ist er Comedian?) darf das auch, um locker unter der Messlatte unten durchzulaufen.

Es geht ihm nicht nur um Content, es geht ihm auch um Inhalte. Das ist der Reiz seiner Show. Damit wird klar, warum er so grandios dichte Inhalte präsentiert. Eine Idee jagt die andere.

Aber seht selbst, wer nur auf das Jonglieren wartet, der kann ab Minute 2:30 des Videos direkt einsteigen. Die davor eingebauten Witze sind jedoch durchaus auch ganz nett. Aber das liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, äh, Zuhörers.

Ich selbst denke, Jonglieren ist das Sinnbild einer Führungskraft.

Meist hat man zu viele Bälle – sprich Projekte – in der Luft. Dann wundert man sich, warum der eine oder andere Ball runterfällt – das eine oder andere Projekt sehr lange dauert oder gegen die Wand fährt.

Wir haben uns aufgrund unserer Lebenserfahrung damit mal eingehend beschäftigt und sind zu dem Schluss gekommen: Wir alle müssen immer wieder Ballast abwerfen oder anders formuliert Müll entsorgen.

Eine der wichtigsten Aufgaben eines Unternehmers ist es, „Müll zu entsorgen“. Ja, Sie haben richtig gelesen. Müll entsorgen. Im übertragenen Sinne natürlich. Wobei wir Typen, die so denken, durchaus auch den Papierschnipsel am Boden aufheben.

Aber worum geht es beim Thema Müll entsorgen?

Ist es der Umgang mit personellen und strategischen Herausforderungen?

Wir Unternehmen müssen unsere Mitarbeiter von den vielen unnötigen Aufgaben befreien. Jeden Tag entstehen neue Aufgaben und Ideen. Und dann hat natürlich jemand anderes im Team auch noch eine Idee oder eine brillante Ergänzung und Ruckzuck sind alle bis zu 100% der Zeit – oder auch darüber hinaus – beschäftigt.

Der Winter ist auch eine verkannte Jahreszeit.

In der Natur wurde in der Vergangenheit, als es noch kalte Winter gab, diese Jahreszeit genutzt, um der Natur Ruhe zu gönnen. Keine Aussaat, keine Düngung und Pflege, keine Ernte. Nein einfach Ruhe. Und was haben die schlauen Landwirte noch gemacht? Sie haben die Bäume und Sträucher zurückgeschnitten. Und das durfte man nur im Winter machen.

In der Regel war der Februar die perfekte Jahreszeit dafür. Warum genau, das können Sie hier zum Thema „Baum schneiden, eine strategische Aufgabe“ nachlesen.

Zurück zu Timo Wopp und seinen Thesen:

  • Jonglieren ist das Curling der Kleinkunst
  • Für ihn ist Jonglieren nichts anderes als eine haptische PowerPoint-Präsentation

Ach, nein, genug geschrieben. Seht selbst! Es lohnt sich einfach. Und das Tolle, er hat recht.

Viel Spaß beim Anschauen und nachmachen.

Bildquelle: Screenshot vom o.a. Video.

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