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Wie Marketer Martech-Strategien erfolgreich in Taktiken umsetzen

Kann Marketing und Vertrieb zum Thema Strategien vom Militär lernen?

In einem aktuellen Beitrag beschreibt Michael Shattuck, Software Implementation Consultant bei Widen Enterprises, wie Marketing-Technologen schneller auf die zunehmend vernetzten Umgebungen reagieren können. Sind Erfahrungen aus der Armee bzw. Verteidungstaktik hilfreich für die Strategie?

Dabei zieht er einen interessanten Vergleich mit General Stanley McChrystal, der 2003 eine US-Spezialeinheit in den Irak führte. McChrystal schrieb in seinem Buch „Team of Teams: Neue Regeln für das Engagement in einer komplexen Welt“, dass er gegen einen Feind verloren hat, den er normalerweise hätte dominieren sollen. Denn auch seine Taskforce musste sich an einen vernetzten Feind anpassen, der in einer schnellen, komplizierten Umgebung operierte. Was McChrystal im Irak und in Afghanistan gelernt hat, so Shattuck, könne uns helfen, Martech-Strategien umzusetzen. Dazu sei es notwendig, eine abstrakte Strategie mithilfe von Taktiken in konkrete Aktionen und Ergebnisse zu überführen.

Die Herausforderung dabei ist, dass sich unsere Gesellschaft durch den immer stärkeren Einzug neuer Technologien und deren Vernetzung verändert hat. Kunden und Interessenten können über unterschiedliche Wege auf Produkte und Services aufmerksam gemacht werden. Für den Martech-Strategen wird es also immer schwieriger zu entscheiden, welcher Weg der effektivste ist.

Das kann dazu führen, dass durch die Anwendung von verschiedenen Tools und Prozessen das eigentliche Ziel diffus wird. Um das zu verhindern, sollten Unternehmen sich wieder auf die Strategie besinnen und dementsprechend die Tools und Prozesse einsetzen.     


Fazit:

Dieser Ansatz stimmt mit unserer Meinung überein, nämlich das eigentliche Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und den Einsatz der Tools immer wieder zu hinterfragen. Passt das CRM-System noch, können wir damit unsere Strategie umsetzen, sind wir damit auf einem guten Weg?

Ähnlich denkt übrigens auch Scott Brinker.