Does it scale, Mass Customization oder wie schaffen wir das nächste Einhorn?

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Was haben Thin Lizzy und dieser Satz aus dem Titel „Does it scale“ gemeinsam?

Der Traum eines jeden Amerikaners ist „das“ Geschäftsmodell zu entwickeln. Einer der ersten, der diesen Satz nachweislich umgesetzt hat, war Henry Ford. Der Autopionier war einer der Erfinder von Fließbandarbeit bzw. -Fertigung. Dadurch wurde die Massenproduktion ermöglicht.

Heute sieht das der Endkunde in praktisch jeder Gastronomie. Eine eingeschränkte, klar definierte Produkt-Auswahl. Einige wenige Standards als „Bestseller“. Dennoch ist durch die Auswahlmöglichkeiten ein großer Teil an Mass Customization möglich – vor allem das Gefühl für den Kunden, die Wahl zu haben, ist wichtig . Und von der Bestellung bis zur Auslieferung geht es (meistens) schnell.

Bis heute sind Amerikaner durchaus berühmt, alles zu standardisieren. Ob es Steuerberatungsgeschäft, Auto, Gastronomie, Werbung auf Facebook oder LinkedIn, Netflix, Amazon, Apple ist, alle leben sehr gut davon, dass ein einfaches Geschäftsmodell extrem skalierbar – für eine große Menge an Konsumenten käuflich – ist.

Perfektioniert wird das Geschäftsmodell mit der Subskriptions-Option. Das macht es einfach, schnell, dauerhaft und skalierbar.

Daher verwundert die Frage aller Fragen, wie sie Sarah Cooper auf den Punkt brachte, nicht mehr: Does it scale?

PS:

Wissen Sie, warum Sie oft bei der Bestellung nach dem Namen gefragt werden?

Sie denken sicher, wegen der späteren Zuordnung Ihrer Bestellung. Auch. Wenn Sie öfter dieses Restaurant betreten, kennen Sie die Mitarbeiter beim Namen und evtl. auch schon Ihre Vorlieben. So bekommen Sie eine Personalisierung und Individualisierung – mit persönlicher Note.

Der Gründer von Starbucks hat seine Mitarbeiter aufgefordert, ca. 200 Kunden beim Namen zu kennen. 200 Namen ist ungefähr die Zahl, die ein Mensch sich problemlos merken kann. Wie viele Ihrer Kunden kennen Sie beim Namen und kennen deren Vorlieben?