Leadership Management

Weshalb ist CRM zuerst ein Führungs- und Leadership-Thema, denn ein CRM-System-Thema?

Alle sagen zwar, das wird durch die Informationen der Muuuh-Group-Studie bestätigt, dass beim Thema CRM erst einmal keine Software im Vordergrund steht, sondern ein Strategie-Thema ist. Aber nur wenige Führungskräfte in einer Firma lebt dieses Credo in der Praxis. Zumindest zeigen die anderen Ergebnisse der Muuuh-Group-Studie, dass die Befragten selbst große Diskrepanzen zwischen „Das Thema ist wichtig“ und „Das ist bei uns so“ erkennen.

Und wenn zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine Lücke klafft, dann ist das die Herausforderung der Führungsmannschaft, diese Lücke langsam zu schließen. Es ist ja nicht alles schlecht, nur könnte vieles leichter, einfacher, günstiger sein – wenn z.B. ein paar Hausaufgaben erledigt werden. Und das wäre gar nicht so schwer. Deshalb schreiben wir auch hierzu einige Informationen.

Immer wieder erleben oder hören wir von Streitigkeiten zwischen Marketing und Vertrieb. Jeder nimmt für sich in Anspruch, der wichtigste Partner des Kunden zu sein. Das Marketing proklamiert diese Sicht, weil Marketing die Leitidee umsetzt, mit schönen Bildchen garniert. Der Vertrieb vertritt seinen Standpunkt, weil er näher am Kunden ist als das Marketing.

Warum ist Leadership heute so wichtig?

Der Begriff Leadership hat sich im Internationalen Business etabliert bzw. hat die internationale Management Literatur verändert, bedeutet nach Wikipedia:

Leadership is both a research area and a practical skill encompassing the ability of an individual or organization to „lead“ or guide other individuals, teams, or entire organizations. …“.

Studies of leadership have produced theories involving traits, situational interaction, function, behavior, power, vision and values, charisma, and intelligence, among others.

Mittlerweile hat sich das Thema Leadership an vielen Hochschulen im Management Studium bzw. allen betriebswirtschaftlichen Studiengängen, die mit Management im weitesten Sinne zu tun haben, fest eingenistet. Man kann seinen Bachelor oder MBA zu diesem Fach abschließen. Viele Consulting-Firmen haben das Thema für sich entdeckt.

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Beiträge zum Thema Leadership Management

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Der Umgang mit personellen und strategischen Herausforderungen, eine visuelle Darstellung mit Speed

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Neues von Scott Brinker, ChiefMarTechnologist und der MarTech-Conference

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Alle Jahre wieder: Halloween, Cyber Monday, Black Friday, Singles Day etc. – Bringt das was?

Übersetzt lautet das:

Führung ist sowohl ein Forschungsgebiet als auch eine praktische Fertigkeit, die die Fähigkeit eines Einzelnen oder einer Organisation umfasst, andere Einzelpersonen, Teams oder ganze Organisationen zu „führen“ oder anzuleiten. …“.

Studien zur Führung haben Theorien hervorgebracht, die unter anderem bestimmte Eigenschaften, situative Interaktion, Funktion, Verhalten, Macht, Vision und Werte, Charisma und Intelligenz herausarbeiten. (Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version))

John P. Kotter, einer der weltberühmten Autoren zum Thema Leadership hat einige Bücher dazu geschrieben.

Wikipedia schreibt über ihn: John Paul Kotter (* 25. Februar 1947 in San Diego, Kalifornien) ist Professor für Führungsmanagement an der Harvard Business School. Er ist besonders bekannt für seine Arbeiten im Bereich Veränderungsmanagement.

Ein thematisches Hauptwerk, welches ihm globale Bekanntheit verschafft hat, ist: A Force For Change: How Leadership Differs from Management. ISBN-10: 9780029184653

Eines seiner bekanntesten Bücher ist das Buch mit dem Titel: Das Pinguin-Prinzip. Wie Veränderung zum Erfolg führt („Our Iceberg Is Melting“). Droemer, München 2006, ISBN 3-426-27412-4 (zusammen mit Holger Rathgeber).

Was besagt das Pinguin-Prinzip, welches der Harvard-Professor erfunden hat?

Kotter schildert den Veränderungsprozess an dem Beispiel, dass eine Herde Pinguine bemerkt, der Eisberg schmilzt. Er beschreibt den Reaktions- und Veränderungsprozess anhand von 8 Schritten. Die 8 Schritte eine solche Veränderung durchzuführen sind:

  1. Bewusstsein für das Problem wecken (und die Notwendigkeit zur Lösung aufzeigen)
  2. Ein Team – zur Koordination der Veränderungen – zusammenstellen
  3. Eine Zukunftsvision und Strategie für eine bessere Zukunft entwickeln
  4. Diese Zukunftsvision den anderen Beteiligten so vermitteln, dass diese sie verstehen und akzeptieren
  5. So viele Hindernisse wie möglich aus dem Weg räumen
  6. Möglichst schnell erste Erfolge erreichen
  7. Die nötigen Veränderungen weiter vorantreiben, bis sie sich fest etabliert haben
  8. Sicherstellen, dass die erreichten Änderungen nicht durch Traditionen wieder ausgehöhlt werden

Jetzt ist es also eine besondere Herausforderung für einen guten Manager, aus der klassischen Veränderungslehre und der Lehre für Kundenorientierung, die richtigen Schlüsse für den Wandel (Change) zu ziehen. Es bedarf verschiedener Leadership Kompetenzen, die Karre aus dem Dreck zu ziehen. Was macht man, wenn der Eisberg schmilzt?

Es ist eine betriebswirtschaftliche Fragestellung:

Zuallererst ist eine Frage der Mitarbeiterführung. Gerade zu Corona-Zeiten schmilzt enorm der Eisberg. Jetzt sind Kompetenzen guter Leader gefragt. Wie kann ich mit dem aktuellen Wissen und dem Ausblick, die Planung für das Jahr 2020 durchführen? Wie kann ich mein Team aus der Krise herausführen und auf Distanz managen? Ist das noch eine klassische Management Aufgabe? Oder ist das eine ganz andere Verantwortung? Wie führe ich mein Team im Home-Office war mind. drei Monate lang eine Herausforderung?

Wenn eine Firma sich Kundenorientierung auf die Fahne geschrieben hat, sind heute Bereiche und Teams anders zu führen. Sie müssen direkt am Kunden bzw. im Kundenkontakt Entscheidungen treffen können. Verfügbarkeit von Informationen und Schnelligkeit ist ein Wettbewerbsvorteil. Und das geht nur, wenn die Mitarbeiter durch das Top-Management (Leader) befähigt sind, selbst Entscheidungen zu treffen.

Wird der Kunde nach Standard behandelt oder muss er (wegen einer Rückfrage beim Vorgesetzten) auf eine Entscheidung warten, ist er schnell zur Konkurrenz abgewandert. Und das Personal steht – ohne eine entsprechende Information bzw. Entscheidung – wie ein begossener Pudel vor dem Kunden. er konnte ja keine abschließende Entscheidung treffen. Der Kunde konnte nicht sagen, ob die erst später getroffene Entscheidung für ihn passt. Also ziehen alle unzufrieden von dannen.

Wer sind typische Leader? Was ist gutes Leadership?

Jeff Bezos, Steve Jobs, Elon Musk, um nur einige zu nennen. Sie stehen als Marke prägen durch ihre Art der Kommunikation, ihrem Verhalten die Unternehmenskultur. Sie treiben Ideen, geben Richtungen vor und präsentieren bzw. repräsentieren ihre Firma in jeder Sekunde.

Leadership Management wird natürlich nicht nur durch das Top-Management dargestellt. Auch jede andere Führungskraft kann in einer Art von Leadership Management zum Leader werden. Es hängt von der Art des Führungsstils ab, nicht von der Hierarchie.

Eine besondere Art ist die Digitale Leadership. Wikipedia (Stand 18.06.2020) schreibt dazu:

„Digital Leadership ist ein wissenschaftlicher Ansatz zur Definition der Aufgaben und Werkzeuge der Führung in Zeiten der Digitalisierung allgemein und in Phasen der Transformation in die Digitalisierung im Speziellen. Zuerst erarbeitet und erwähnt wurde er von Utho Creusen an der Katholischen Universität Eichstätt/Ingolstadt im Zusammenhang mit der Untersuchung von Führung in Start-Ups. Andere Autoren verwenden den Begriff Leadership 4.0, um ein vergleichbares Führungskonzept zu beschreiben.

Es werden die Bereiche Führen in Start-Ups, Führen in Digitalunternehmen und Führen in der digitalen Transformation unterschieden und jeweils Schlussfolgerungen für die verschiedenen Führungsansätze gezogen (s. Grafik Führungsansätze). Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass digital führende Unternehmen je nach digitalem Reifegrad (Digital Readiness), höhere Umsätze, Erträge und Unternehmenswerte erzielen.“

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