CRM-Software Auswahl

Neutrale und erfolgreiche MarTech und CRM-Software-Auswahl: mit 35 Kriterien von über 150 Kriterien

35 Kriterien für neutrale erfolgreiche CRM-Software-Auswahl. Mit der Erfahrung vieler CRM-Auswahlprojekte in den letzten Jahren sind wir in der Lage, Ihnen die wichtigsten Auswahlkriterien an die Hand zu geben. Die folgende Übersicht mit einer Auswahl von 35 Kriterien soll Ihnen dabei helfen, einen ersten Überblick über Ihre CRM-Software-Anforderungen zu erhalten.

In 11 Kategorien haben wir die 35 Kriterien unterteilt. Jedes Unternehmen muss für sich prüfen, welche Kriterien sie zur Bewertung und Beurteilung anlegt. Dabei ist vor allem eines wichtig:  Die Kriterien sollten der Vergleichbarkeit ermöglichen bzw. dienen. Meist sind die großen, lauten Anbieter – wir nennen sie die üblichen Verdächtigen – nicht die besten Anbieter.

35 Kriterien für die CRM-Software-Auswahl

35 Kriterien zur CRM-Software-Auswahl, 1A Relations GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereich Anwendungsgebiete:

Viele Softwareanbieter behaupten, ihre Software kann sowohl ein kleines als auch ein großes Unternehmen nutzen. Daher werden auch Angebote publiziert, die ab Lizenzanzahl 1. Dennoch sind diese  Anbieter nur daran interessiert diese Lizenz als niedrige Einstiegshürde (Einstiegsdroge) kostenlos oder günstig anzubieten.

Dennoch kann man die Anbieter – wie bei unserer Landscape – gewissen Anwenderzahl-Größen zuordnen. Oder der Funktionsumfang ist mehr für B2B (BtB) oder eher für B2C (BtC) ausgelegt. Mit so einem Fokus zeigen verschiedenen Anbieter auch Ihre Spezialisierung. Es kann eben nicht jeder alles, auch wenn das gerne behauptet wird. Daher sind mir die Anbieter lieber, die klar sagen, das ist unser Fokus. Aus und fertig.

Das Kriterium ist leider komlexer zu betrachten. Denn nur weil Unternehmen in der gleichen Branche arbeiten, sind deren Kultur und Prozesse noch lange nicht vergleichbar. Da gibt es Beispiele wie Danone und Nestlé. Beide hatten denselben Anbieter, dennoch sagte mir der Geschäftsführer, dass beide Installationen völlig unterschiedlich sind.

Deshalb Vorsicht: Branchen-Templates können den Einstieg erleichtern. Aber einen USP für sich schafft ein Unternehmen nicht. Denn jede Idee, die für sein Unternehmen entwickelt wurde, ist 2-3 Monate später aucch bei der Konkurrenz. Ja, das spart zwar Kosten. Ob das zur Differenzierung und Alleinstellung beiträgt ist fraglich.

35 Kriterien für neutrale erfolgreiche CRM-Software-Auswahl
Bereich Adressmanagement, Adressqualität und Datenqualität:

Unser Lieblingsthema. Frägt uns jemand: Was ist das wichtigste, auf das man achten sollte? Dann ist das Adress- und Datenqualität. Mehr dazu in unserem ePaper.

Das beginnt beim Datenmodell. „Einfach“ oder „komplex“ bedeutet z.B. wie anpassungsfähig ist das Daten- und Adressmodell. Wie kann das Unternehmen seine Beziehungen abbilden? Welche Verkettung und Vernetzung ist möglich? Ein Beispiel: Ein Verband hat Unternehmen als Mitglieder. Das Unternehmen benennt Geschäftsführungsmitglieder für die Gremienarbeit. Somit muss in der Software die Geschäftsführerin einer Firma – nennen wir sie Frieda Müller – mit der Position „Geschäftsführung“ abgespeichert werden. Dann ist Sie Vorsitzende des Gremiums „Arbeits- und Gesundheitsforschung“ im Verband. Und als Dozentin am verbandseigenen Weiterbildungswerk ist sie Dozentin.

Auch wichtigwar die Vernetzung der Konzerngesellschaften. Welche sind 100 % Tochter, welche nur Beteiligungen? Wie konsolidiert man diese Unternehmen für spezielle Reportings und Berichtswesen?

Ein zweites Beispiel bildeten wir bei einer Nahrungshersteller ab. Die Kunden des Nahrungsmittelherstellers sind große Einzelhändler wie Aldi, Lidl, Rewe oder Edeka. Jetzt geht es um die Abbildung eines Entscheidungsgremiums je Produktgruppe (Müsliriegel, Buttermilch, Joghurt …). Darüber hinaus war wichtig die dezentralen Lager abzubilden. Welches Lager wird zur Belieferung oder zur Abholung wie im CRM hinterlegt?

Und das Thema Dubletten-Erkennung und Dubletten-Bearbeitung ist uns wichtig. Hierbei können Software-Produkte extrem hilfreich oder sehr zeit- und nervenaureibend sein. Da schauen wir immer sehr genau hin.

Eigene Felder anlegen ist meist heute kein Problem. Wichtig ist nur, wie komfortabel ist das Anlegen und das Integrieren in das Datenmodell. Die Frage, ist dann das Feld release- oder updatessicher stellen wir schon routinemäßig.

Nächste Woche geht zum Thema 35 Kriterien für neutrale erfolgreiche CRM-Software-Auswahl hier weiter.

Falls Sie weitere Auswahlkriterien benötigen – kommen Sie gerne auf uns zu, unsere Liste umfasst inzwischen über 150 Einzelkriterien.

 

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