Microsoft Salesforce

Auch Microsoft könnte neben Google an Salesforce interessiert sein. Schaut Oracle nur zu?

Interessante These von Brent Bracelin: Laut Business Insider (BI) prognostiziert der Analyst von Piper Sandler, dass Microsoft Salesforce kaufen könnte, wenn es zum Kauf angeboten würde.

Bisherige Berichte von RBC Capital Markets sagten voraus, dass Google Salesforce kaufen könnte, um Microsoft im Cloud-Markt zu überholen. Google liegt momentan nach Amazon und Microsoft mit deutlichem Abstand auf dem dritten Platz unter den US-Cloud-Anbietern. Und RBC sieht aktuell keine Möglichkeit, dass Google das Ziel von Google-Cloud CEO Thomas Kurian, innerhalb von fünf Jahren die Nummer 2 unter den Cloud-Anbietern zu werden, organisch zu erreichen.

Hier kommt nun die These von Bracelin ins Spiel: Er glaubt, dass Microsoft und nicht Google der Käufer sein könnte.

Konkret könnte der Kauf Microsoft helfen, Marktanteile im Bereich der Front-Office-Anwendungen zu gewinnen, „dem Begriff für Software, die Vertriebs- und Servicemitarbeitern hilft, den Überblick über ihre Kunden zu behalten, ein Bereich, auf den sich Salesforce spezialisiert hat“, so Business Insider.

Momentan gibt es keine Anzeichen dafür, dass Salesforce selbst an einem Verkauf interessiert ist. Selbst wenn dies der Fall wäre, glaubt RBC, dass eine Salesforce-Akquisition einen Wert von bis zu 250 Milliarden US-Dollar haben könnte. Das wäre fast zehnmal so viel wie der Preis, den Microsoft für LinkedIn, seine bisher größte Akquisition, bezahlt hat.

Und es bleibt eine Frage im Raum unbeantwortet:

Wäre Salesforce besser für Google oder für Microsoft geeignet? Oder will Oracle im Segment für CRM- und Customer Experience-Software einen großen Schritt vorwärts kommen?

Eines ist sicher:

Sollte Salesforce jemals zum Verkauf stehen, könnte es einen großen Bieterkrieg um das Unternehmen geben.

Bild: Microsoft

 

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