Marketoonist zur Digital Transformation

Update: Corona: Krise und Chance? Marketoonist zeichnet ein Bild zur Digitalen Transformation. (M)ein Kommentar.

Update vom 26.12.2020 zu Corona fördert die Digital Transformation und Kollaboration

Dieser Artikel bzw. das Bild waren eines meiner Highlights in den letzten 12 Monaten. Das Bild zeigt so wunderbar die Disruption durch äußere Einflüsse. In diesem Fall – wie jeder weiß — absolut kein schöner Einfluss. Dennoch haben sich so manche zementierte Denkweisen aufgebrochen.

Inzwischen, 8 Monate später, hat dieser Artikel für mich nichts an seinem Inhalt und seiner Bedeutung verloren. Mehr denn je gilt es die angefangenen Veränderungen als Chance zu sehen.
Wie im Artikel geschrieben, will ich die Dramatik des Virus hier nicht beschönigen, sondern darüber hinaus nur ein paar positive Gedanken zum Jahreswechsel machen.

Im Jahr 2021 sollten wir die Errungenschaften durch digitale Prozess-Optimierungen weiterentwickeln UND die sozialen Brüche schnellstmöglich kitten. Gewinner aus den letzten Monaten sollten sich Gedanken machen, wie sie die Verlierer unterstützen können.

Beispiele sind u.a.

„die ersten 100 Kartons des Kartonagenherstellers sind kostenlos“ oder das temporäre Engagement eines Musikers oder Künstlers als Interim Manager oder Kochs in der Kantine.

Eltern mit gut funktionierendem WLAN laden Kinder ein, bei denen zuhause noch kein bzw. kein gutes WLAN verfügbar ist. Evtl. leihen sie diesem Kindern auch mal ein aktuelles (modernes) Gerät aus. Denn oft sind in einem besser betuchten Haushalt mehrere Geräte verfügbar.

Ideen gibt es genug. Einfach (weiter-)machen.

Vom 14.04.2020: Corona fördert die Digital Transformation und Kollaboration

Es ist sicher ein schmaler Grat, den Karikaturisten in Zeiten von Corona gehen. Dennoch ist Tom Fishburne meiner Meinung nach mit seiner neuesten Zeichnung diese Balance gelungen. Denn Corona fördert die Digital Transformation und Kollaboration.

Die Abrissbirne ist im Anflug auf resistente „Digital-Transformationsverweigerer“

Hoffen wir alle inständig, dass das echte Virus nicht so resistent ist, wie die „Betonköpfe“, die Tom in seiner Karikatur zeichnet. Aber sehen wir – bei aller gesundheitlicher Dramatik – das Ganze mal durch die positive Brille.

Was seit 1-2 Monaten an Digitalisierung – oder wie die US-Amerikaner es nennen – Digitization weltweit abgeht. Nicht nur das Marketing ist davon betroffen. Vertrieb, Service, Technik, Forschung und Entwicklung, Personalabteilung und, und, und. Kein Mensch, keine Abteilung, keine Firma, keine Institution blieb davon unberührt.

Ob es die Antragsformulare für die staatlichen Förderkredite, Software-Anpassungen, die Webkonferenzen, Chats, digital aufgestellte Freigabeprozesse, mehr Fokus auf das staatliche Gesundheitswesen, Fernunterricht in Schulen, Laptop-Verkauf, WLAN-Ausstattung zuhause oder in den Städten, Videoberatung bei Versicherungen und Banken, das Ausstellen von Rezepten oder das bargeldlose Bezahlen beim Bäcker und Metzger waren. Zwischenfazit: Corona fördert die Digital Transformation und Kollaboration.

Ich könnte die Liste sicher seitenlang fortsetzen. Jeder Einzelne und jedes Unternehmen, jede Branche oder Zunft hat für sich entdeckt, was möglich ist. Jeder probierte, improvisierte, übernahm Best-Practice von anderen, machte Fehler, löste die Probleme, hörte auf Empfehlungen. Es wurde solange gebastelt, bis alles funktioniert. Und am Ende: Alle klopfen sich auf die Schulter, weil Ideen durchgesetzt, Projekte endlich umgesetzt, alte Zöpfe abgeschnitten wurden. Zögerer, Zauderer und Verhinderer wurden quasi über Nacht überrannt.

Und das Beste für mich:

Keiner schimpfte, wenn mal etwas schief ging. Jeder hatte Respekt für Leistung der/des anderen. Silo-Denken fand nicht statt. Und das alles mit einem Ziel: Die eigenen Mitarbeiter zu motivieren und seine Kunden bestmöglich zu binden.

Zum Schluss ein persönlicher Wunsch:

Wenn wir nun diese freundschaftliche Haltung, Einstellung und Denkweise mit der „helfenden Hand“ beibehalten, dann bringen wir GEMEINSAM auch die derzeit schwer gebeutelten Branchen (z. B. Gastronomie, Musik, Kunst oder Tourismus) wieder aus der Krise. Wir brauchen sie/Sie alle! Das ist soziale Marktwirtschaft im Sinne der Erfinder dieses Begriffs.

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