DMEXCO: Optimizely stellt Vorteile des digitalen Testens vor

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Optimizely, eine Plattform zur Optimierung der User Experience, repräsentiert auf der DMEXCO mit dem digitalen Experimentieren eine wichtige Disziplin.

Ergänzend zu Marktanalysen und anderen Auswertungen angewendet, lassen sich damit Umsatz und Conversion Rate steigern, die Betriebseffizienz erhöhen und Risiken minimieren, wie Sandra Schroeter, Product Marketing Manager bei Optimizely, in einem Seminar am ersten Messetag darlegte. Eine wichtige Botschaft: Digitales Experimentieren bedeutet mehr als nur das vereinzelt bekannte A/B-Testing. Zum Verständnis: Dabei werden zwei Varianten eines Produktes, einer Lösung, einer Kampagne oder Ähnliches gegeneinander getestet. Dafür wird die Zielgruppe aufgeteilt und jeder Kreis zur selben Zeit mit einer anderen Variante des Produktes konfrontiert. Die Analyse der Reaktionen gibt Aufschluss, mit welcher die gewünschten Ergebnisse besser erreicht werden. Somit lässt sich die weniger erfolgreiche Variante in einem frühen Stadium ad acta legen und die erfolgreiche weiterverfolgen. Dies wiederum spart nicht nur Kosten, sondern erhöht auch den Erfolg. Die meisten, die so experimentieren, wenden den beschriebenen A/B-Test an, erläuterte Sandra Schroeter.

Experimentieren ist mehr als ein A/B-Test

Aber Untersuchungen zeigen, dass die besten Ergebnisse beim Test von fünf verschiedenen Varianten erzielt werden. Dies entspricht einem Multivariantentest. Der größere Erfolg bedeutet jedoch nicht, dass nur noch ausschließlich dieser zum Einsatz kommen sollte. Denn es gibt noch mehr Möglichkeiten. Dazu zählen der „Painted Door Test“, der „Performance Test“, der „Test of an Algorithm“ und der „Test of a Business Model“. Je nach Ziel gilt es, den jeweils passenden auszuwählen.

Anschließend kommt es darauf an, die Ergebnisse in Entscheidungen zu verwandeln und aus den Ergebnissen zu lernen, um die Digital Experience zu optimieren. Es handelt sich um einen kompletten Prozess. Dass er funktioniert, zeigen nicht nur Konzerne wie Amazon, Google und Microsoft, sondern auch booking.com und Delivery Hero. Die Quintessenz: Es lohnt sich, zusätzlich zu Marktanalysen und Analysen auf digitales Experimentieren zu setzen. Die Investition zahlt sich häufig schon nach wenigen Monaten aus.

Kundenorientierter Ansatz

Ein Grund dafür ist der kundenorientierte Ansatz. Das Testing gibt Aufschluss über die gegenwärtigen Wünsche und Erwartungen der Kunden. Dies ermöglicht es Unternehmen, sich darauf auszurichten. Genau dies ist für den Erfolg essenziell, wie im Beitrag „Erfolgreiche Digitalisierung braucht Kundenorientierung“ beschrieben ist. Denn nicht jede Zielgruppe verlangt nach dem „letzten Schrei“ der Technik. Dies gilt es möglichst früh herauszufinden. In diesem Fall können Unternehmen die Bremse rechtzeitig betätigen und scheitern nicht. Im Gegenteil: Sie können sich freuen – wie schon Thomas Edison, Erfinder der Glühbirne, der sagte: „I have not failed. I’ve just found 10.000 ways that won’t work.“




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